Amtsblatt Oberschöna Amtsblatt Oberschöna

Hier finden Sie unsere aktuelle Ausgabe.

Oberschöna ... Die l(i)ebenswerte Gemeinde in Mittelsachsen.

Oberschöna ist eine seit dem 1. Januar 1997 zusammengeschlossene Gemeinde in Mittelsachsen in Sachsen, bestehend aus fünf Dörfern und einer Eisenbahnsiedlung.

Hervorgegangen ist der Gemeindeverbund aus einem kommunalen landwirtschaftlichen Rat, beziehungsweise ab 1973, aus dem Gemeindeverwaltungsverband „An der Striegis”, dem neben Bräunsdorf, Kleinschirma, Langhennersdorf, Oberschöna und Wegefarth auch Kleinwaltersdorf angehörte.

Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner,

Liebe Eltern,

in der Septemberausgabe unseres Amtsblattes habe ich Sie über die Probleme und Sorgen in unserer Gemeinde mit der Bewältigung der aktuellen Krise informiert.

Jetzt haben wir schwierige Entscheidungen zu treffen. Dabei müssen wir die Interessen aller Einwohner berücksichtigen, auch wenn es für einige Familien keine gute Situation ist.

Als Gemeinde müssen wir unsere Kosten in allen Bereichen reduzieren und optimieren.

Aktuell haben wir Probleme mit der Aufrechterhaltung unserer Kita „Striegistaler Spatzen“ in Bräunsdorf. Die geringe Kinderzahl, 13 Kinder in der Kita und 3 Kinder in der Kinderkrippe, steht in keinem Verhältnis zu den Kosten. Deshalb musste ich schweren Herzens entscheiden, die Kita in den Wintermonaten zu schließen. Wir haben ausreichend Plätze in unseren Einrichtungen der Gemeinde, sodass alle Kinder weiterhin betreut werden können. Die Betriebskosten aller Einrichtungen werden zusammengerechnet und bei den Elternbeiträgen angewandt. Jede Steigerung oder Senkung wirkt sich für alle Eltern aus. Dies bedarf einer genauen Abwägung.

Mein Ziel ist es, die Kita im April 2023 wieder normal zu öffnen. Dies kann und wird nur mit der Unterstützung der Eltern möglich sein. Einzelne Eltern haben bereits angekündigt, ihre Kinder in Kitas anderer Gemeinden anzumelden und auch im nächsten Jahr nicht zurückzukommen. Das wäre sehr bedauerlich, da so der Fortbestand in Bräunsdorf erst wirklich gefährdet wird. Wir werden schon eine geraume Zeit wegen der Unwirtschaftlichkeit von höheren Behörden kritisiert. Dennoch hatten wir uns immer für den Weiterbetrieb entschieden. In den letzten Jahren sind von der Gemeinde fast 65.000 € für Renovierung und Sanierung in der Bräunsdorfer Kita investiert worden.

Es ist mir bewusst, dass es für die Kinder, die Eltern und auch die Beschäftigten keine einfache Zeit wird. Zusätzlich wird noch mit Halbwahrheiten und falschen Informationen Stimmung gemacht und teilweise schon Geld für den Erhalt/die Sanierung gesammelt oder die Eltern werden mit selbst entworfenen Fragebögen verunsichert. Bitte beachten Sie, dass ALLE diese Aktionen weder mit der Gemeinde abgestimmt noch von dieser autorisiert sind. Niemand kann Ihnen sagen was mit dem Geld oder Ihren Daten passiert!

Wenn es möglich ist, dann werden wir als Gemeinde Fördermittel beantragen, um das Gebäude energetisch zu sanieren. Wichtig ist, dass alle bleiben, sonst haben wir keine Chance.

 

Rico Gerhardt 

Bürgermeister                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

Wahlbekanntmachung und Wahlscheinbeantragung

Die aktuellen Bekanntmachungen zur Wahl und die Wahlscheinbeantragung finden Sie ab sofort hier auf unserer Homepage.

Zur Information

10. Sächs. Kostenverzeichnis am 01.10.2021 in Kraft getreten - neue Gebühren für Mahnung und Vollstreckung

Sollten Sie es versäumt haben, eine gemeindliche Forderung zum Fälligkeitstermin zu begleichen, erhalten Sie von der Gemeindekasse eine Mahnung.

Die Mahnung hat den Zweck, den Zahlungspflichtigen vor Einleitung von Beitreibungsmaßnahmen nochmals an seine fälligen Geldleistungen zu erinnern und Gelegenheit zu geben, die Forderung zu begleichen.

Durch die Mahnung entstehen Kosten, wie z.B. Mahngebühren, Säumniszuschläge und Verzugszinsen. Die Mahngebühren werden gemäß 10. SächsKVZ erhoben. Die Gemeinde Oberschöna staffelt die Mahngebühren in folgenden Stufen, abhängig von der Höhe der offenen Hauptforderung:

                              Höhe Hauptforderung                    Mahngebühren

                                    0,00 € –     50,00 €                          5,00 €

                                  50,01 € -    250,00 €                          8,00 €

                                250,01 € -    500,00 €                        10,00 €

                                500,01 € - 1.250,00 €                        15,00 €         

                             1.250,01 € - 2.000,00 €                        20,00 €

                        ab 2.000,01 €                                             25,00 €

Säumniszuschläge werden gemäß § 240 AO für jeden angefangenen Monat der Säumnis festgesetzt. Die Höhe beträgt     1 % der auf volle 50,00 €  abgerundete rückständige Forderung. Verzugszinsen werden gemäß § 288 BGB bei privatrechtlichen Forderungen erhoben.

Diese entstandenen Kosten sind mit der Hauptforderung zu begleichen.

Ein weiterführender Verzug führt zu zusätzlichen Kosten und weiteren Vollstreckungsmaßnahmen (Mahnbescheid, Gerichtsvollzieher, Lohnpfändung, Kontopfändung ect.).

 


 

Hinweis an lokale Vereine und Firmen

Im Zuge der Erstellung unserer Website bitten wir alle Vereine und Firmen der Gemeinde dabei zu helfen diese Seite mit Inhalt und Informationen zu füllen. Momentan ist dies in der Art möglich, dass Sie gesammelte Inhalte und Bilder der Gemeindeverwaltung übergeben. Diese werden dann aufbereitet und entsprechend weitergeleitet.

Desweiteren ist vorgesehen für interessierte Vereine ein eigenes Redaktionskonto anzulegen. Damit ist es möglich alle betreffenden Inhalte eigenständig zu aktualisieren und zu verwalten.

Für weitere informationen wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung.

 

 

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